www.sozialfotografie.deaArbeiten von Helge Lindau

 
    Presse & Medien von 2001- 2010

 

Jeder sieht, was du scheinst.

Nur wenige fühlen, wie du bist.


Niccolò Machiavelli


 

 

 


Planetopia - Sat 1 Reportage vom 13.1. 2014

 

Marburger Neue Zeitung vom 18.1.2009

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Oberhessische Presse vom 16.1.2009
Artikel kann als pdf heruntergeladen werden.

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Marburger Neue Zeitung vom 14.1.2009

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Oberhessische Presse vom 13.1.2009
Ganzseitiges Interview mit Helge Lindau
(von Luise Veit)
Artikel kann als pdf heruntergeladen werden.

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rheinmaintv aus "rheinmainaktuell" vom 4.6.2008

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defacto, 30.4.2008

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Hajdú Napló - online 27. Aug 2007 ungarische Tageszeitung

tung)

Debrecen - Helge Lindau, der Sozialfotograf und Dukumentarfilmer aus Hannover, dreht einen Film über den Maler David Beeri und dessen Familie...

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Berliner Morgenpost vom 8. März 2007

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Neues Deutschland vom 7.März 2007
(gekürzt)

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Tageszeitung "Novinar" Bulgarien, vom 13. 14. Januar 2007
(2-seitiger Bericht zur Ausstellung in Berlin)
Hier ein Ausschnitt:

Übersetzung: Nora Peneva

Helge Lindau, Fotograf:
In Deutschland stellt man sich die Romantik der Zigeuner vor, aber nicht ihre Probleme!

Was möchten Sie den Deutschen mit diesen Fotos zeigen?
In Westeuropa herrscht völliges Unwissen über das Leben der Roma. Ich versuche dieses Thema den Leuten näherzubringen. Hier existiert eine Vorstellung über die Romantik und die Baronen der Zigeuner aus den Zeiten des Österreich-Ungarischen-Reichs, aber eigentlich stimmt sie nicht. Das ist ein schwieriges soziales Thema, die Leute im Westen sollten wissen, dass in Osteuropa, ein paar Flugstunden von hier, es Menschen gibt, die wie in der dritten Welt Afrikas leben. Sie sind obdachlos und verhungern. Ich möchte, dass die Menschen hier näher ihre Probleme kennenlernen.

Jetzt sind auch Rumänien und Bulgarien EU-Mitglieder. Ist es begründet, dass sich die Menschen hier bedroht durch unsere Roma fühlen?
Hier hat man schon Erfahrung damit, da die Tschechei, die Slowakei und Ungarn bereits EU-Mitglieder sind. Damals, im 2004 hatte man auch Angst, dass die Roma aus diesen Staaten ihre Sachen packen und hierher kommen werden, doch das passierte nicht. Ich glaube nicht, dass die Menschen hier die Roma aus Bulgarien und Rumänien als Bedrohung empfinden. Nun, wir haben schon den 8. Januar und ich sehe die Straßen nicht mit Roma überflutet.

Erzählen Sie von dem Film, den sie in Bulgarien gedreht haben.
Ich habe ihn im Sommer 2006 in Varna gedreht. Ein Teil der Aufnahmen sind am Goldstrand gemacht worden, eine der Hauptpersonen- Elena- arbeitet dort. Ich habe das Leben ihrer Familie dokumentiert, sie wohnen in dem Ghetto namens Vladislavovo. Dieser Film wird eher nonverbal sein, ich arbeite lediglich mit Originalton, Originalmusik, verlasse mich auf die authentischen Stimmen aus dem Stadtteil.

Werden die Leute in Bulgarien jemals ihren Film sehen können?
Falls Interesse besteht oder ein Sender ihn kaufen möchte, werde ich ihn gern dort zeigen. Mitte Februar werde ich erstmal nach Varna fahren, um den Leuten meinen Film zu zeigen.

Werden Sie noch in Bulgarien arbeiten?
Ja, ich habe mich bisher mit anderen Ländern beschäftigt und deswegen habe ich beschlossen, letztes Jahr, Bulgarien ins Zentrum meiner Arbeit zu stellen. Ich habe auch vor, die Roma in Plovdiv zu besuchen. Ich weiß davon, dass es dort viele christliche Organisationen gibt, die um die Seelen der Romas kämpfen. Manchmal entpuppt sich das aber als Enttäuschung für die Roma selbst. Ich habe auch in Vladislavovo festgestellt, dass solche Sekten sehr gefährlich sind.

Wie fühlen sich die Roma in Bulgarien Ihrer Meinung nach?
Sie fühlen sich diskriminiert, doch das ist kein bulgarisches Phänomen. Es ist überall so und vielleicht auch zu Recht, weil sie Außenseiter sind. Meine Ausstellung heißt "Die andere Seite", und der Film, den ich vor ein paar Jahren in Ungarn gedreht habe- "Die bessere Seite". Sie alle möchten auf die bessere Seite übergehen. Meine männliche Hauptfigur im Film aus Ungarn sagt eindeutig, dass er diskriminiert wird wegen der Farbe seiner Haut. "Ich habe keine Chance mit dieser Hautfarbe einen Job zu bekommen, das ist Schicksal", sagt er.

Die Roma selbst sind aber nicht sehr aktiv bei der Veränderung ihres Rufs?
Ja, sie selbst gründen viele Parteien, die ihre Interessen vertreten sollten, sie halten aber nicht zusammen. Wären ihre Parteien sich einig, wären sie in Bulgarien oder Rumänien eine echte Parlamentarkraft.
(Übersetzung: Nora Peneva)

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Humboldt (HU-Berlin) vom 14. April 2005

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"Körkép" Kulturjurnal (Ungarn) 30. Jan. 2004

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"Naplo" Titelseite (Ungarn)19.01.2004

Übersetzung aus dem ungarischen:

Bestürzende Realität der Roma auf Bildern
Kein Mitleid, sondern gegenseitiger Akzeptanz ist jetzt gefragt
Debrecen (HBN [Hajdú-Bihari Napló]) - Umstände und Eigentümlichkeiten des Roma-Lebens hat Helge Lindau, deutscher Fotokünstler, vor die Linse gebracht.
Mit Bildern bestürzender Ausdruckskraft ist die Ausstellung mit dem Titel "Die andere Seite" in der Galerie der reformierten Kirche am István Király tér [zu Deutsch: König Stephan Platz] in Debrecen eröffnet worden. Die Aufnahmen über die in Mittel- und Südeuropa lebenden Zigeuner sind in den vergangenen fünf Jahren entstanden - verriet der Künstler, der auch ungarisch spricht. Er arbeitete vorwiegend in der Gegend von Pécs und im Komitat Szabolcs. Die Kunstausstellung wurde von dem Schriftsteller und "Tolerancia" [zu Deutsch: Toleranz] Preisträger Àgoston Székelyhidi der Öffentlichkeit übergeben. Er betonte: Kein Bedauern, sondern eine gegenseitige Akzeptanz ist von Nöten.
[Foto]
Realitätsgetreue Kunstausstellung über den Alltag. (Foto: Péter Molnár)
Die Homepage des Fotokünstlers: www.sozialfotografie.de
Übersetzung: Gyöngyvér Deutsch (Köln)

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Neue Presse 19.06.2003

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Schädelspalter Juni 2003

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Niedersachsenvorschau Juli 2003

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Thüringer Tageszeitung 2001

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Arnstädter Zeitung 2001

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HAZ September 2001

 

 

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